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Photo by Maayan Nemanov on Unsplash

AKTIONEN

Jedes GENUG! zählt. Jedes CUKUP! ist anders. Und manches BASTA! wird überraschen.

Es ist Zeit, das Schweigen zu brechen. Es ist Zeit, Schluss zu machen mit Verleugnung und Vertuschung. Es ist Zeit für politische Sichtbarkeit und solidarisches Handeln. Was notwendig ist und was möglich – das entscheidest du. Und DU bringst es in die Welt.

Dafür haben wir eine Weltkarte geschaffen – denn es gibt unzähligen Gründe, gemeinsam zu protestieren und an vielen Orten sichtbar und hörbar zu werden.

ist eine Erfahrung – für jede Einzelne, für jede Gruppe und Organisation. Gemeinsam sind wir die Kraft und die Unterstützung, die wir einander geben. Und aus dieser Verbindung wachsen Sichtbarkeit und Macht.

DER 9. März 2026 wird ein Anfang sein – UM DAS WELTWEITE GENUG! YETER! LAKAKA! in ein besseres, solidarisches Leben zu verwandeln.

Einige Beispiele für Protestaktionen

Vor dem 9.3.26:
1 Mit Wachsmalkreide, Orte, Uhrzeiten für ENOUGH 9.3.26 auf die Straße bringen: ausgesprochen familienfreundliche Aktion!

Am 9.3.26:
2 Kurz hinlegen und mit pinker Kreide unsere Silhouetten auf die Straße zeichnen. So würden diese überall, auch nachdem wir weggegangen sind, zu sehen sein…
3 Jede*r bringt 1 – 10 – 20 oder 100 Leute mit und auf Zetteln, Plakaten, Bannern, Capes, Schirmen, von einem Balkon runter, an einer Hauswand könnten  1 – 10  – 20 –  100 Gründe von BASTA! GENUG! YETER! stehen.
4 Öffentlich sticken, Gedichte schreiben, sägen, backen, singen, auftreten, picknicken – nichts tun: einfach nicht zur Verfügung  stehen.
5
 Langsames, wiederholtes und gründliches Überqueren von  Zebrastreifen mit  Seitenplakaten GENUG!
6 Mitgebrachte Kleidungsstücke werden am 8.3. an großen Tischen bearbeitet; am 9.3.26 zum Streikband. 
7 Theater könnten Kantinen, Foyers, Räume öffnen an diesem Montag für ihr ENOUGH!
8 (Frauen)Buchläden ansprechen – Lesereihen.

Global Scream – das ist eine Minute für eine Frau, aber ein weltweiter, gemeinsamer Schrei für die gesamte Frauen*welt.
Global Scream ist eine politische Aktion der Künstlerin Anna Krenz – 
für den Internationalen Frauentag wie für andere Proteste für die 
Rechte von Frauen* und Minderheiten. Im Kern steht ein individueller oder kollektiver (und dann zeitgleicher) Schrei, genau eine Minute lang.

Egal welche Nationalität, welcher Ort, welches Geschlecht oder welche Überzeugung – jede*r kann sich diesem symbolischen Akt anschließen, der lokale und globale Kämpfe miteinander verbindet.

Global Scream ist der Schrei einer Frau – aus Wut, Zorn, Trauer und vielleicht sogar aus Freude. Jede von uns kennt diese Gefühle, auch wenn die Gründe verschieden sind. Und jede von uns kann schreien. Wir müssen nicht dieselbe Sprache sprechen, um eine gemeinsame Stimme zu werden.

Die Aktion knüpft an den Film „3 Minute Scream“ von Gina Birch (1977) an – doch hier steht nicht das individuelle, sondern das kollektive Erlebnis im Mittelpunkt.

Global Scream nutzt die Hashtags:
#GlobalScram, #AufschreiGlobal, #GlobalnyKrzyk, #ElGritoGlobal

https://www.dziewuchyberlin.org/aufschreiglobal-globalnykrzyk-8-3-2019/

https://annakrenz.art/global-scream

Sticken, Gedichte schreiben, sägen, backen, singen, auftreten – zu Hause oder in der Öffentlichkeit.

Erstellen Sie Videos und Bilder und veröffentlichen Sie diese in sozialen Medien.

Am 9. März öffnen Theater ihre Türen und bieten etwas ganz Besonderes von, für und mit Frauen: beliebte Stücke von Regisseurinnen über das Leben von Frauen*, Räume zum Zusammenkommen, Geschichtenerzählen, Aufwärmen oder Schattenspiel oder zum Knüpfen von Kontakten zu anderen Theatern … für ein gemeinsames Netzwerk von Frauen*!

WIR BRAUCHEN DEINE MUSIK UND DEINE LIEDER!

Wir suchen eine globale Hymne, die die Geschichte des Kampfes von Frauen auf der ganzen Welt für ihre Würde und ihre Rechte erzählt.

Bist du Musiker und/oder Songwriter und möchtest deine Idee für ein Lied einbringen oder ein Lied schreiben und komponieren – vielleicht in Zusammenarbeit mit anderen –, das ENOUGH! CUKUP! sagt?

then CONTACT US

Überall auf der Welt schließen sich  FRAUEN* zusammen, um sich gegen Gewalt, Ausgrenzung und toxische Machtstrukturen zu wehren und ein Leben aufzubauen, das
auf Fürsorge, Gerechtigkeit und Autonomie basiert. Diese Energie wächst hin zu einem GLOBALEN-FRAUEN*-GENERALSTREIK am 9. März 2026.

VOR DEM 9.3.26: Eine wirkungsvolle Möglichkeit, sich darauf vorzubereiten, ist die Schaffung von Raum: Öffnen wir unsere Küchen und Wohnzimmer, versammeln wir uns um Essen und verwandeln wir alltägliche Räume in Orte feministischer Reflexion, Hinterfragung und Organisation. Ein einfaches Format, das ihr verwenden oder anpassen könnt: Veranstaltet ein Potluck-Dinner – schafft Raum für Gespräche, ladet eure  Freund*innen, Nachbar*innen, Kolleg*innen ein – FRAUEN* und Männer*, denen ihr vertraut und mit denen ihr gemeinsam nachdenken möchtet. Bittet alle, etwas mitzubringen (Essen, Getränke oder einfach Anwesenheit). Das Ziel ist eine niederschwellige, herzliche und gemeinschaftliche Atmosphäre. Nehmt während des Abends einen kurzen Moment Zeit, um eine gemeinsame Frage zu erörtern: Was halten wir von einem GLOBALEN FRAUEN* GENERALSTREIK am 9. März 2026? Indem ihr eure Küche öffnet, erobert ihr alltägliche Räume als feministische Räume zurück. Orte, an denen wir uns treffen, zuhören, fantasieren, wütend werden, lachen und beginnen können, uns zu organisieren. So wachsen Bewegungen: von innen heraus, vom Lokalen zum Globalen. Fragt euch gegenseitig: Was ist euer GENUG!? Was muss sich ändern? Wovon haben wir genug? Was lehnen wir ab? Wenn wir dies gemeinsam benennen, kann dies Ideen für kollektives Handeln hervorbringen. 

Findet ein Streik Anklang? Welche Formen des Protests, der Fürsorge, der Verweigerung oder der Sichtbarkeit erscheint euch richtig? Was könnten wir als kleine Gemeinschaft zu einer globalen Bewegung beitragen? Ihr könnt dieses Format gerne anpassen, neu kombinieren und weitergeben. Und verbindet es mit der globalen Kampagne: enoughgenug.org

Am 9.3.26  Feministisches Spacemaking praktizieren: das Dinner als STREIK-PICKNICK am 9.März 2026 wiederholen! Cléo Mieulet, change agent, cleo@newstandard.studio 

Schnappen Sie sich eine Hängematte – ein tragbares Stück Paradies – und suchen Sie sich einen geeigneten Platz. Hängen Sie sie auf, klettern Sie hinein und überlassen Sie den Rest der Schwerkraft.  Hängen Sie ab – in der Öffentlichkeit oder privat, allein oder mit Ihren Freunden!

Fakt ist: Ein Mensch in Ruhe benötigt nur etwa ein Zehntel der Energie, die wir verbrauchen, wenn wir uns beeilen, stressen oder anstrengen. Je nach Körpergewicht, Stoffwechsel und täglichen Aktivitäten atmet ein Mensch in entspanntem Zustand etwa 460 g CO₂ pro Tag aus, im Vollgasmodus jedoch etwa 5,59 kg. Multiplizieren Sie das nun mit 8,2 Milliarden Menschen auf der Welt (2025):  Entspannte Menschheit: 460 g × 8,2 Milliarden = 3,772 Millionen Tonnen CO₂ /Tag Gestresste Menschheit: 5,59 kg × 8,2 Milliarden = 45,838 Millionen Tonnen CO₂ /Tag. Wenn Sie also einen ganzen Tag lang absolut nichts tun, können Sie Ihren CO₂-Fußabdruck ganz einfach um etwa 10 % reduzieren.

Stellen Sie sich vor: Wenn nur Frauen*, also etwa die Hälfte der Menschheit, langsamer würden, leichter atmen und gemeinsam die CO₂-Emissionen reduzieren würden – einfach indem sie sich weigern, alles zu übertreiben.

Und es gibt noch mehr: Eine Welt voller entspannterer Menschen könnte auch eine Welt mit weniger destruktiven Impulsen, weniger Konflikten und geringeren Kosten für Sicherheitskräfte, Militär und Burnout-Behandlungen sein.

Ausruhen in Hängematten – es gibt Schlimmeres. Christin Lahr, 2025

Women* of the world take over! Frauen*streik ENOUGH! 9.3.2026 

Original Song: Ivor Cutler, 1983 • Neuer Text: Bernadette La Hengst & Chor der Statistik 2025

C                                 h/G      am7     G        Women* of the World, take over! 

                        F             em
Cause if you don‘t, the world 

         dm               C                 C
Will come to an end, 

G                     C          C          C          G
and it won’t take so long! 

Women* of the world: go striking! 
you need to tell the world 
enough is enough
so don’t wait too long!

Frauen* an die Macht, erobert 
Euch diese Welt, sonst wird
sie bald untergehn, also wartet nicht lang!

Frauen* in den Streik, verweigert
Euch dieser Welt, Und ruft:
Wir haben genug! 
also wartet nicht lang!

Femmes* au pouvoir! Le mond
a besoin de vous
sinon il périra
Alors n‘attendez pas!

Femmes* du monde entier, faites grève!
Si vous clamez – partout

très fort: Ça suffit
Le monde changera!

Women* of the World, take over! 
Cause if you don‘t, the world 
Will come to an end, 
and it won’t take so long! 

C                                 C                                 

And it won’t take so long!                             And it won’t take so long!

G                                 C
Also wartet nicht lang!                                  Also wartet nicht lang!

Clamez: Ça suffit!     
Yeter artek! Yeter artek! (genug ist genug)      

hadha yakfi! (chädha yakchfi) hadha yakfi! (genug ist genug)

Gritad: iBasta ya!                                           Gritad: iBasta ya! (Ruft: es ist genug!)

Genug ist genug!                                           Genug ist genug!

Melodien für Milliarden* “Ich will es, ich wag es, ich kann es.“

Was SUPERschön wäre: Es sollte EINEN Song geben. Den ALLE singen können.
Eine Hymne. Es könnte VIELE Songs geben, die alle singen können. VIELE Hymnen!

Wer das macht? IHR und dann WIR.

Schreibt die Texte, die in die Welt sollen. Komponiert die Melodien, die zum Klingen bringen. Notiert oder recorded so, dass alle alles lesen oder gleich mitsingen können. Und dann teilt noch mit, WO und WANN GENAU am 9. März angestimmt wird, damit sich schon jetzt alle darauf einstimmen können. Denn wo Mensch singt….

Wovon es noch nicht ENOUGH !GENUG! gibt: Songs from all over the place. To sing along.

Gibt es schon laute, auffordernde und aufmunternde Lieder, die sich draußen gut und von Vielen singen lassen? Denn das wäre richtig. Damit die Luft zum Schwingen gebracht wird. Und mein Singen am anderen Ende der Welt ganz vielleicht hörbar wird…

Schreiben wir noch mehr? Oder mixen wir alles bunt? Wer kann, die kann. tanjakrone.de: Songs of (in)security • Mit Laien singen – eine Anleitung. 

Tanja Krone Meckerchor

9/3/2026: Internationaler Frauen*streik: Eine zunehmende Zahl von Femiziden, die Abschaffung hart erkämpfter Rechte, Hassreden gegenüber Frauen und Minderheiten, Empathielosigkeit gegenüber den Schwächsten der Gesellschaft. Weltweit ist ein Backlash zu beobachten. Die Verarmung und Diskriminierung von Frauen steigt. Diese viele Facetten von Unterdrückung haben alle den gleichen Ursprung: Patriarchale Strukturen! GENUG! BASTA! Machen wir unsere Wut darüber sichtbar!

Am 8.3.26 gehen wir wie jedes Jahr demonstrieren. Für den Tag danach, Montag, 9.3.26, rufen wir zu einem globalen Frauenstreik auf. Wenn wir Frauen streiken, wird die Welt stillstehen!

Am 9. März 2026 werden wir einen weltweiten Frauenstreik organisieren!

Jedes Land, jede Region, jede Gruppierung wird für ihre spezifischen Anliegen auf die Straße gehen. Wir schlagen eine gemeinsame Aktion vor, die alle verbindet: Eine Mini-Performance, die sich überall, ohne Proben und ohne finanzielle Mittel durchführen lässt:

Um die Mittagszeit, high noon, wird überall die Arbeit niedergelegt. Alle Beteiligten setzen sich für eine Stunde hin. So geht die Streikwelle um die Weltkugel!

• Alleine, zu zweit, in einer Gruppe
• Vorm Hauseingang, in einem Park, vor einem (Regierungs-)Gebäude
• Mit einem Schild, mit Instrumenten, schreiend oder schweigend

Schließ dich an, formuliere dein eigenes GENUG! Kannst du die Idee verbreiten? Sie mit Freund*innen, mit Organisationen teilen?

Nimm Kontakt mit uns auf:  frauenstreik@posteo.de

Auf öffentlichen Plätzen und in allen lokalen Kinos – Filme von und für Frauen, z. B. der isländische Film „Ein Tag ohne Frauen“ – Verpasst diesen großartigen Film nicht, und zeigt ihn wo und wann immer ihr könnt! – ein Film von Pamela Hogan und Hrafnhildur Gunnarsdóttir. 

Am 24. Oktober 1975 fand in Island ein historisches Ereignis statt: der Frauenstreik gegen Ungleichheit. Neunzig Prozent aller Frauen legten die Arbeit nieder. In diesem animierten Dokumentarfilm von Pamela Hogan und Hrafnhildur Gunnarsdóttir erzählen Frauen – viele zum ersten Mal – ihre Geschichten über das Leben im Island der 1970er Jahre, ihren Kampf für Gleichberechtigung und den Streik, der alles veränderte. Diese beeindruckende Geschichte hat bereits 2018 ähnliche Frauenstreiks in Spanien, der Schweiz und Polen inspiriert. Der Film wurde zum 50. Jahrestag des ursprünglichen Streiks veröffentlicht und ist sowohl ein Dokumentarfilm als auch ein Aufruf zum Handeln, der zeigt, wie die kollektive Kraft von Frauen Gesellschaften verändert. Mehr dazu 

ETOF stage fists raised © Rise and Shine Cinema

Drinnen und draussen.

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Stellen Sie sich ganze Städte vor, die mit ENOUGH! YETER! verhüllt sind. Gestalten Sie Ihre eigenen Banner mit ENOUGH! LAKAKA! BASTA! aus allem, was Ihnen zur Verfügung steht (Tischdecken, Bettlaken, wiederverwendete Materialien …), und schmücken Sie Ihre Stadt/Ihr Dorf/Ihre Straße damit (Ihren Balkon, Ihr Fenster, Ihren Garten, Ihre Fahrzeuge). Tun Sie dies gemeinsam zu Hause oder in der Öffentlichkeit.

Aus ökologischen Gründen verwerfen wir die in Aktionen so bewährten und beliebten runden, mit Kunststoff überzogenen Solidaritäts-Buttons aus Aluminium mit Sicherheitsnadel.
GENUG! ENOUGH! CUKUP! ASSEZ!…

Wir zeigen uns stattdessen mit einem regional produzierten Stoffstreifen von GENUG! in den vielen Sprachen. Im Haar, am Fuß, am Arm, als Handy Schnur, auf Sakko oder Mantel aufgenäht, zum Selbermachen oder zum Erwerben; in Stücken von 1m bis zu 100 m. 
Es könnte von Gruppen bestellt werden, in kleinen und großen Mengen verkauft, um die Aktionskassen zu füllen.

Faden aufnehmen — Band—Gewebe —Widerstand vergrößern durch das Anknüpfen an die kulturellen Techniken der Frauen*
BALD VERFÜGBAR!

Männer könnten den 9. März 2026 freinehmen, um die Arbeit und unbezahlten Aufgaben von Frauen zu übernehmen.
Auf der Website wird es ein Schwarzes Brett geben – mit folgendem Eintrag: „9. März 2026: Ich werde die bezahlte und unbezahlte Arbeit von Frauen kompensieren.“

Eine symbolische Form des Streiks für Menschen und Länder, in denen Streiken verboten oder nicht möglich ist. Eine künstlerische Aktion von Anna Krenz, die 2019 beim Frauenstreik in Deutschland vorgestellt wurde.

#IchStreike besteht darin, sich auf einen Stuhl in einem öffentlichen Raum – vorzugsweise an einem weniger auffälligen Ort – oder im Büro oder zu Hause zu setzen. Auf der Rückenlehne des Stuhls wird ein Schild mit dem Hashtag #IchStreike angebracht. Die Aktion kann allein oder in der Gruppe durchgeführt werden und symbolisiert, sich Zeit für sich selbst zu nehmen – zum Lesen, Reden, ein Glas Wein trinken. „Es ist deine Zeit, es ist dein Streik.“ #IchStreike.https://www.dziewuchyberlin.org/ichstreike-strajkuje-w-berlinie/

https://www.dziewuchyberlin.org/ichstreike-strajkuje-w-berlinie/

Regionalgruppe München: Zentraler Platz im Visier. Geplant ist eine faule Demo, alle Frauen* arbeiten dafür nicht. Ist ja schließlich Streiktag. Es werden feministische Kampfreden der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte von Band abspielen lassen. Ansonsten rufe ich die Frauen* auf, demonstrativ nichts zu tun.
Näheres folgt! marieburneleit@gmail.com

BASTA !ya de arrancar las flores!!!
GENUG gepflückte Blumen!!!

Weil wir Frauen Blumen sind, wollen wir verwurzelt wachsen und strahlen. Es wurden genug Frauen für die Befriedigung von sexuellen Bedürfnissen gepflückt und benutzt!!!
Wir strahlen nicht in unserer Pracht um begehrt und benutzt zu werden. Alle können Frauen verehren:-)

Wir laden herzlich ein am 9. März 2026 von 10:00 bis 12:00 im Gemeinschaftsatelier (Am Flutgraben 3, 12435 Berlin) Papierblumen zu bemalen sowie zu beschriften und nach einer kleinen Snackpause sowie Verehrungsmeditation gemeinsam die Schlesische Straße mit diesen Papierblumen zu “tapezieren”. Bist Du dabei?

Basata ya de arrancar las flores!!! Puedes adorar las flores:-)
Bunte Grüße, FLOWers.inTeam

Hier in Afghanistan ist die Lage extrem schwierig. Schon die kleinste Form des Protests kann Frauen gefährden. Kürzlich haben die neuen Twitter-Funktionen, die den Standort von Konten offenlegen, die Situation noch komplizierter und gefährlicher gemacht. Was früher wie eine sichere Möglichkeit erschien, sich zu vernetzen, birgt nun neue Risiken.

Trotzdem glaube ich, dass wir immer noch Wege finden können, Solidarität zu zeigen. Für den 9. März 2026 stelle ich mir Aktionen vor, die symbolisch, aber sicher sind: kleine Zusammenkünfte in privaten Räumen, Gedichte vorlesen oder Lieder singen, Luftballons steigen lassen oder Botschaften schreiben und, wo möglich, kurze Videos oder Fotos teilen. Diese Gesten mögen bescheiden erscheinen, aber zusammen können sie Stärke und Sichtbarkeit vermitteln.

Am wichtigsten ist, dass wir uns verbunden fühlen und Frauen auf der ganzen Welt wissen, dass sie nicht allein sind. Auch wenn unsere Stimmen nicht immer laut in der Öffentlichkeit erklingen können, können sie dennoch dem globalen Chor von ENOUGH! beitreten. Sara

Die Gruppe NOSOTRAS PROPONEMOS (Wir schlagen vor) wird zwanzig 50 cm große Topfdeckel einsetzen, die sie schon auf anderen Demonstrationen eingesetzt haben. Die Innenseite der Topfdeckel, mit schwarzer Tafelfarbe bemalt, wird BASTA! Slogans zeigen. Gleichzeitig ist die Idee, viel Rabatz zu machen. Für den 9.3.26 werden sie eine kleine Percussion-Sequenz einstudieren.

Sie stehen damit in der Tradition der »Cacerolazo«,einer Form des kollektiven Protests, bei dem Menschen Lärm machen, indem sie auf Kochtöpfe und Pfannen schlagen, um ihren Unmut auszudrücken. 

Proteste mit Kochtopf-Krach wurden schon um 1830 in Frankreich beobachtet, in Lateinamerika fanden erste Cacerolazos 1970er Jahren in Chile, als Reaktion auf wirtschaftliche Probleme, Hunger oder gegen autoritäre Maßnahmen statt. 2001 gingen Bilder von argentinischen Cacerolazos um die Welt, als von einem Tag auf den anderen Sparguthaben in Banken nicht mehr zugänglich – und nicht mehr vorhanden waren.

Am 9. März 2026 in Flensburg. Wir haben unsere Wut, Fassungslosigkeit, Trauer, Kampfeslust über das Patriarchat, die Klima- und Weltzerstörung, die Abwicklung unserer Errungenschaft, Antifeminismus, Gewalt gegen Frauen, Gewalt im Krieg, Männer, die die Welt verbrennen, Lügen, Manipulation, rechte Dummheiten, Rassismus… Die Liste könnte lang werden! oft genug im geschützten Raum des Theaters ausgedrückt. Das reicht jetzt nicht mehr! GENUG! BASTA! YETER!
Wir wollen draußen schreien, schimpfen, brüllen, stampfen: ENOUGH! ES REICHT! – Auf einer Bühne zentral in der Stadt, mitten im Leben.

Wir laden alle Frauen ein, die sich einen öffentlichen Wutanfall zutrauen, eine Zeit auf dieser Bühne zu übernehmen.Wir gehen eine Wette ein: wir halten 6 Stunden nonstop durch, mit so vielen Stimmen, wie es braucht.
Wir laden Männer ein, die unser Anliegen verstehen und teilen, dabei zu sein, uns zu beschützen, unseren Raum zu sichern.

Kontakt: https://www.pilkentafel.de © Pilkentafel

Die feministische Performancegruppe LasTesis (die Thesen) aus Valparaíso, hat im November 2019 erstmals ihre Protest-Performance gegen sexuelle Gewalt, staatliche Repression und patriarchale Strukturen gezeigt. 
Frauen, später auch Männer, stehen mit verbundenen Augen im Chor, stampfen rhythmisch, bewegen sich synchron und rufen Zeilen, die Polizei, Richter, Staat als Mittäter benennen. Zentraler Gedanke : Gewalt gegen Frauen ist nicht nur ein individuelles Fehlverhalten, sondern strukturell.
Das Video der Performance ging viral, wurde weltweit nachgeahmt (Paris, Istanbul, Mexiko-Stadt, New York …), wurde — in vielen Sprachen aufgeführt — zu einer transnationalen feministischen Hymne gegen Gewalt an Frauen und zu einem Symbol der #NiUnaMenos– und #MeToo-Bewegungen in Lateinamerika gegen Femizide. 

Carola Lehmann, Performerin und Dozentin, entwickelt daran angelehnt, eine einfache Choreografie für die Straßen und Plätze der Welt, die von Hunderten von Menschen oder auch nur von fünf Personen umgesetzt werden kann. 

Hast Du auch Ideen für Aktionen?

Teile deine Idee mit uns :

    Verwandte Projekte

    Caring Economy

    Wir sind jetzt Teil von GENUG!BASTA! YETER!, denn durch Vernetzung und regionale Kampagnen, die wir miteinander koordinieren, können wir die volle Kraft entfalten, die wir derzeit brauchen und haben.-> Website

    Maternal Fantasies

    Unbezahlte Frauenarbeit hält die Welt am Laufen. Fürsorgearbeit braucht Brot, Miete, ein Dach über dem Kopf. GENUG! NOG!
    Die Ungleichheit wächst, Enteignung greift um sich, Ökosysteme brechen ein. INAP! AVOU!

    Soziale Programme, humanitäre Hilfe und Kulturarbeit werden gekürzt, während genug da wäre, um alle zu ernähren, zu versorgen, zu bilden, zu heilen, zu inspirieren – aber es liegt brach auf den Konten der 1 % Milliardärsbrüder QUEMA! BARO!

    Wir fordern gerechte Besteuerung und Umverteilung dessen, was längst uns allen gehört. Wir streiken für ein Leben in Verbundenheit, Freude und Gedeihen – für alle Menschen und im Einklang mit der Erde, die uns trägt. Wir streiken für sichtbare Solidarität, für geteilte Ressourcen, für eine Wirtschaft, die den Vielen dient, nicht den Wenigen.

    Diese Zukunft ist möglich – wir streiken, um sie einzufordern. BATA! ENOUGH!
    — MATERNAL FANTASIES

    -> Website

    Parents Circle Families Forum
    Die „Halas“-Kampagne, an der israelische und palästinensische Mitglieder des Parents Circle Families Forum (PCFF) beteiligt sind, fordert in drei Sprachen ein Ende des Krieges in Gaza, der Besatzung und des Blutvergießens. Im Mittelpunkt stehen die persönlichen Geschichten von Mitgliedern, die ihre Angehörigen verloren haben und sich nun für ein Ende aller Kriege einsetzen.

    GENUG! bedeutet:

    • Es gibt keinen Forderungskatalog
    • kein Maßnahmenpaket
    • keine Ein- und Ausschlüsse
    • keine Eintrittstickets –

    sondern die Freiheit, das eigene GENUG! zu zeigen. Wir wollen das GRÖßTE, GEMEINSAME, VIELFÄLTIGE zelebrieren – und geben zu:
Es ist eine leicht größenwahnsinnige, aber auch eine notwendige und wirklich Lust machende Idee.

    WIR SIND SICHER: Ein bisschen GRÖßENWAHN, gepaart mit Zorn, steht jeder Frau.*