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Wie du mitmachen kannst

Jedes ENOUGH! zählt. Du kannst auf unterschiedliche Weise tätig werden: Mache bei einem der angebotenen Events mit, denke dir eine eigene Streikaktion aus. Vorschläge dazu unten. Finde deine Regionalgruppe oder gründe eine eigene.

STREIK EVENTS
GLOBAL & LOKAL

Unter EVENTS (Navigationsleiste) findest du weitere Event Veranstaltungen im Kalender. Unter KONTAKT kannst du uns über deine Pläne informieren.

Hier kannst Du geplante Streikaktionen zur Publikation im Veranstaltungskalender auf der ENOUGH!-Website einreichen.

Streik Aktionen

Ob alleine oder zu mehreren, hier sind ein paar bewährte Vorschläge möglicher Protestaktionen. Natürlich kannst Du / könnt ihr auch eigene erfinden und uns unter Kontakt mitteilen.

Vor dem 9. März 2026

1 mit Wachsmalkreide, Orte, Uhrzeiten für ENOUGH_9.3.26 auf die Straße bringen
ausgesprochen familienfreundliche Aktion!

 

Am 9. März 2026

 

2 jede*r bringt 1 – 10 – 20 oder 100 Leute mit und auf Zetteln, Plakaten, Bannern, Capes, Schirmen, von einem Balkon runter, an einer Hauswand könnten  1 – 10  – 20 –  100 Gründe von BASTA! GENUG! YETER! stehen

 

3 sticken, Gedichte schreiben, sägen, backen, singen, auftreten, picknicken – nichts tun: einfach nicht zur Verfügung  stehen

 

4 langsames, wiederholtes und gründliches Überqueren von  Zebrastreifen mit  Seitenplakaten GENUG!

5 mitgebrachte Kleidungsstücke werden am 8.3. an großen Tischen bearbeitet; am 9.3.26 zum Streikband

6  Theater könnten Kantinen, Foyers, Räume öffnen an diesem Montag für ..ihr  ENOUGH!.

Das ist eine Minute für eine Frau, aber ein weltweiter, gemeinsamer Schrei für die gesamte Frauen*welt.
Global Scream ist eine politische Aktion der Künstlerin Anna Krenz – für den Internationalen Frauentag wie für andere Proteste für die Rechte von Frauen* und Minderheiten. Im Kern steht ein individueller oder kollektiver (und dann zeitgleicher) Schrei, genau eine Minute lang. Egal welche Nationalität, welcher Ort, welches Geschlecht oder welche Überzeugung – jede*r kann sich diesem symbolischen Akt anschließen, der lokale und globale Kämpfe miteinander verbindet.
Global Scream ist der Schrei einer Frau – aus Wut, Zorn, Trauer und vielleicht sogar aus Freude. Jede von uns kennt diese Gefühle, auch wenn die Gründe verschieden sind. Und jede von uns kann schreien. Wir müssen nicht dieselbe Sprache sprechen, um eine gemeinsame Stimme zu werden.

Die Aktion knüpft an den Film „3 Minute Scream“ von Gina Birch (1977) an – doch hier steht nicht das individuelle, sondern das kollektive Erlebnis im Mittelpunkt.
Global Scream nutzt die Hashtags: #GlobalScram, #AufschreiGlobal, #GlobalnyKrzyk, #ElGritoGlobal
https://www.dziewuchyberlin.org/aufschreiglobal-globalnykrzyk-8-3-2019/
https://annakrenz.art/global-scream

Women* of the world take over!

Original Song: Ivor Cutler,1983

Women* of the World, take over! Cause if you don‘t, the world will come to an end, and it won’t take so long! 

Neuer Songtext: Bernadette La Hengst & Chor der Statistik 2025

Women* of the world: go striking!
you need to tell the world
enough is enough,
so don’t wait too long!

Frauen* an die Macht, erobert
Euch diese Welt, sonst wird
sie bald untergehn, also wartet nicht lang!

Hymne in mehreren Sprachen, Anleitung, Lyrics, Gitarren Akkorde

Eine symbolische Form des Streiks für Menschen und Länder, in denen Streiken verboten oder nicht möglich ist. Eine künstlerische Aktion von Anna Krenz, die 2019 beim Frauenstreik in Deutschland vorgestellt wurde.
#IchStreike besteht darin, sich auf einen Stuhl in einem öffentlichen Raum – vorzugsweise an einem weniger auffälligen Ort – oder im Büro oder zu Hause zu setzen. Auf der Rückenlehne des Stuhls wird ein Schild mit dem Hashtag #IchStreike angebracht. Die Aktion kann allein oder in der Gruppe durchgeführt werden und symbolisiert, sich Zeit für sich selbst zu nehmen – zum Lesen, Reden, ein Glas Wein trinken. „Es ist deine Zeit, es ist dein Streik.“ #IchStreike. https://www.dziewuchyberlin.org/ichstreike-strajkuje-w-berlinie/

Überall auf der Welt schließen sich  FRAUEN* zusammen, um sich gegen Gewalt, Ausgrenzung und toxische Machtstrukturen zu wehren und ein Leben aufzubauen, das 
auf Fürsorge, Gerechtigkeit und Autonomie basiert. Diese Energie wächst hin zu einem GLOBALEN-FRAUEN*-GENERALSTREIK am 9. März 2026.

VOR DEM 9.3.26
Eine wirkungsvolle Möglichkeit, sich darauf vorzubereiten, ist die Schaffung von Raum: Öffnen wir unsere Küchen und Wohnzimmer, versammeln wir uns um Essen und verwandeln wir alltägliche Räume in Orte feministischer Reflexion, Hinterfragung und Organisation.

Ein einfaches Format, das ihr verwenden oder anpassen könnt:

Veranstaltet ein Potluck-Dinner – schafft Raum für Gespräche
ladet eure  Freund*innen, Nachbar*innen, Kolleg*innen ein –  FRAUEN* und Männer*, denen ihr vertraut und mit denen ihr gemeinsam nachdenken möchtet. Bittet alle, etwas mitzubringen (Essen, Getränke oder einfach Anwesenheit). Das Ziel ist eine niederschwellige, herzliche und gemeinschaftliche Atmosphäre. Nehmt während des Abends einen kurzen Moment Zeit, um eine gemeinsame Frage zu erörtern: Was halten wir von einem GLOBALEN FRAUEN*GENERALSTREIK am 9. März 2026?

Indem ihr eure Küche öffnet, erobert ihr alltägliche Räume als feministische Räume zurück. Orte, an denen wir uns treffen, zuhören, fantasieren, wütend werden, lachen und beginnen können, uns zu organisieren. So wachsen Bewegungen: von innen heraus, vom Lokalen zum Globalen. Fragt euch gegenseitig: Was ist euer GENUG!? Was muss sich ändern? Wovon haben wir genug? Was lehnen wir ab? Wenn wir dies gemeinsam benennen, kann dies Ideen für kollektives Handeln hervorbringen.

Findet ein Streik Anklang? Welche Formen des Protests, der Fürsorge, der Verweigerung oder der Sichtbarkeit erscheint euch richtig? Was könnten wir als kleine Gemeinschaft zu einer globalen Bewegung beitragen?
Ihr könnt dieses Format gerne anpassen, neu kombinieren und weitergeben. Und verbindet es mit der globalen Kampagne: enoughgenug.org

Am 9.3.26  Feministisches Spacemaking praktizieren
das Dinner als STREIK-PICKNICK am 9.März 2026 wiederholen!
Cléo Mieulet, change agent, cleo@newstandard.studio

Melodien für Milliarden* “ich will es, ich wag es, ich kann es“
was SUPERschön wäre: Es sollte EINEN Song geben. Den ALLE singen können.
Eine Hymne. Es könnte VIELE Songs geben, die alle singen können. VIELE Hymnen!
Wer das macht? IHR und dann WIR.
Schreibt die Texte, die in die Welt sollen. Komponiert die Melodien, die zum Klingen bringen. Notiert oder recorded so, dass alle alles lesen oder gleich mitsingen können. Und dann teilt noch mit, WO und WANN GENAU am 9. März angestimmt wird, damit sich schon jetzt alle darauf einstimmen können.
Denn wo Mensch singt….
Wovon es noch nicht ENOUGH !GENUG! gibt: Songs from all over the place.
To sing along.
>> Gibt es schon laute, auffordernde und aufmunternde Lieder, die sich draußen gut und von Vielen singen lassen? Denn das wäre richtig. Damit die Luft zum Schwingen gebracht wird. Und mein Singen am anderen Ende der Welt ganz vielleicht hörbar wird…
>> Schreiben wir noch mehr? Oder mixen wir alles bunt? Wer kann, die kann.
tanjakrone.de • Songs of (in)security • Mit Laien singen – eine Anleitung. 

Schnappen Sie sich eine Hängematte – ein tragbares Stück Paradies –und suchen Sie sich einen geeigneten Platz. Hängen Sie sie auf, klettern Sie hinein und überlassen Sie den Rest der Schwerkraft.
Hängen Sie ab – in der Öffentlichkeit oder privat, allein oder mit Ihren Freunden!
Fakt ist: Ein Mensch in Ruhe benötigt nur etwa ein Zehntel der Energie, die wir verbrauchen, wenn wir uns beeilen, stressen oder anstrengen. Je nach Körpergewicht, Stoffwechsel und täglichen Aktivitäten atmet ein Mensch in entspanntem Zustand etwa 460 g CO₂ pro Tag aus, im Vollgasmodus jedoch etwa 5,59 kg. Multiplizieren Sie das nun mit 8,2 Milliarden Menschen auf der Welt (2025):
Entspannte Menschheit: 460 g × 8,2 Milliarden = 3,772 Millionen Tonnen CO₂ /Tag Gestresste Menschheit: 5,59 kg × 8,2 Milliarden = 45,838 Millionen Tonnen CO₂ /Tag.
Wenn Sie also einen ganzen Tag lang absolut nichts tun, können Sie Ihren CO₂-Fußabdruck ganz einfach um etwa 10 % reduzieren.
Stellen Sie sich vor: Wenn nur Frauen*, also etwa die Hälfte der Menschheit, langsamer würden, leichter atmen und gemeinsam die CO₂-Emissionen reduzieren würden – einfach indem sie sich weigern, alles zu übertreiben.
Und es gibt noch mehr: Eine Welt voller entspannterer Menschen könnte auch eine Welt mit weniger destruktiven Impulsen, weniger Konflikten und geringeren Kosten für Sicherheitskräfte, Militär und Burnout-Behandlungen sein.
Ausruhen in Hängematten – es gibt Schlimmeres. Christin Lahr, 2025

Ein Film von Pamela Hogan und Hrafnhildur Gunnarsdóttir

Am 24. Oktober 1975 fand in Island ein historisches Ereignis statt: der Frauenstreik gegen Ungleichheit. Neunzig Prozent aller Frauen legten die Arbeit nieder. In diesem animierten Dokumentarfilm von Pamela Hogan und Hrafnhildur Gunnarsdóttir erzählen Frauen – viele zum ersten Mal – ihre Geschichten über das Leben im Island der 1970er Jahre, ihren Kampf für Gleichberechtigung und den Streik, der alles veränderte. Diese beeindruckende Geschichte hat bereits 2018 ähnliche Frauenstreiks in Spanien, der Schweiz und Polen inspiriert. Der Film wurde zum 50. Jahrestag des ursprünglichen Streiks veröffentlicht und ist sowohl ein Dokumentarfilm als auch ein Aufruf zum Handeln, der zeigt, wie die kollektive Kraft von Frauen Gesellschaften verändert.

Kontakt für internationalen Filmverleih: Rise and shine cinema https://riseandshine-cinema.de/ 

E-Mail

Wer stellt in deiner Klasse nach dem Unterricht die Stühle hoch?
Wer bringt für das Klassenfrühstück etwas zu essen mit?
Wer erstellt die PowerPoint für das Gruppenprojekt?
Wer übernimmt zusätzliche Aufgaben, wenn jemand anderes die Arbeit verweigert?
Wer organisiert den Kuchenbasar?
Wer wird neben „laute“, oft männliche Schüler gesetzt, um für Ruhe zu sorgen?

Immer noch übernehmen Frauen* und Mädchen* im Schulumfeld Arbeiten, die nicht gesehen oder geschätzt werden.

Was in der Schule vermeintlich harmlos beginnt, endet im Erwachsenenalter in ungleichverteilter Care-Arbeit in Eltern- oder Partnerschaft. Dass Frauen* früh daran gewöhnt werden, bestimmte Arbeiten zu leisten, für die Männer* sich nicht verantwortlich fühlen, darf nicht sein.

Deswegen rufen wir Schülerinnen* am 9. März dazu auf, soziale Arbeiten niederzulegen. Gönnt euch einen entspannten Tag in der Schule. Wir haben genug!

Kleines Wörterbuch zu Frauen* und Arbeit:

  • Care work/Sorgearbeit: Zum Beispiel Haushaltsaufgaben, Altenpflege oder Kindererziehung. Diese Arbeiten sind gesellschaftlich notwendig. Entlohnte Sorgearbeiten (z.B. Altenpfleger:innen, Reinigungskräfte) werden oft nicht gut bezahlt. Frauen leisten im Schnitt über 40% mehr Sorgearbeit. (destatis)
  • Gender Pay Gap: Beschreibt Unterschied zwischen dem, was Männer verdienen, und dem, was Frauen verdienen. In Deutschland verdienen Männer, die in der gleichen Position arbeiten wie Frauen, durchschnittlich 6% mehr.
  • Elternzeit: kann man sich im Berufsleben nach der Geburt eines Kindes nehmen. In Deutschland sind 44% der Frauen mit Kindern unter 3 Jahren in Elternzeit. Bei Männern liegt dieser Anteil bei 3%. (destatis)
  • Weaponized Incompetence: Auf Deutsch „Unfähigkeit, die als Waffe genutzt wird“. Das ist ein manipulatives Verhalten, bei dem Personen Aufgaben absichtlich schlecht oder gar nicht ausführen, um Verantwortung zu vermeiden.

Das Sternchen* nach dem Wort Frauen: Soll alle trans* oder nichtbinären Personen bezeichnen.

Hier in Afghanistan ist die Lage extrem schwierig. Schon die kleinste Form des Protests kann Frauen gefährden. Kürzlich haben die neuen Twitter-Funktionen, die den Standort von Konten offenlegen, die Situation noch komplizierter und gefährlicher gemacht. Was früher wie eine sichere Möglichkeit erschien, sich zu vernetzen, birgt nun neue Risiken.
Trotzdem glaube ich, dass wir immer noch Wege finden können, Solidarität zu zeigen. Für den 9. März 2026 stelle ich mir Aktionen vor, die symbolisch, aber sicher sind: kleine Zusammenkünfte in privaten Räumen, Gedichte vorlesen oder Lieder singen, Luftballons steigen lassen oder Botschaften schreiben und, wo möglich, kurze Videos oder Fotos teilen. Diese Gesten mögen bescheiden erscheinen, aber zusammen können sie Stärke und Sichtbarkeit vermitteln.
Am wichtigsten ist, dass wir uns verbunden fühlen und Frauen auf der ganzen Welt wissen, dass sie nicht allein sind. Auch wenn unsere Stimmen nicht immer laut in der Öffentlichkeit erklingen können, können sie dennoch dem globalen Chor von ENOUGH! beitreten. Sara

Finde deine Regionalgruppe!

Bestehende Regionalgruppen – Kontakte zu den KoordinatorInnen werden so bald wie möglich bereitgestellt. Wenn ihr Fragen in der Zwischenzeit habt, bitte benutzt das Kontaktformular, wir verbinden Euch.

Gründe eine Regionalgruppe

Es gibt bei dir in der Nähe keine Regionalgruppe? Setz´ dich mit drei Leuten zusammen und gründe einfach eine eigene. Hier eine Anleitung zum Download.

Mach deinen Protest sichtbar - teile ihn online!

Nimm dein Handy oder Zeichenblock und teile dein GENUG! BASTA ! mit uns und sende uns deine Aufnahme für INSTA. Mach‘ Fotos und Videos von allem was du vorbereitest für die Aktionen, von Zusammentreffen und poste es auf deinen Kanälen.

#enoughgenug #enough #genug

Du bist für Fotos und Videos in deiner Regionalgruppe zuständig?
Schick uns eine Auswahl eurer Bilder für unseren Zusammenschnitt!