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DIE ÖKONOMISCHEN AUSWIRKUNGEN EINES STREIKES

Im Januar 2025 sprach sich Alexander Schirp, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg gegen den 8. März als gesetzlichen Feiertag aus. Stattdessen solle der Internationale Frauentag künftig stets auf einen Sonntag fallen. Begründung: Der ökonomische Schaden dieses Feiertags belaufe sich allein in der Region auf rund 230 Millionen Euro – Geld, das an einem regulären Arbeitstag erwirtschaftet werden könne. (Quelle Tagesspiegel, 7.1.2025)

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Wenn schon ein einzelner Feiertag in einer Metropolregion derart ins Gewicht fällt – wie groß ist dann die Wirkung, wenn Frauen weltweit ihre Arbeit niederlegen? Nicht nur die bezahlte Erwerbsarbeit, sondern auch die unzähligen Stunden unbezahlter Sorge- und Care-Arbeit, die Tag für Tag selbstverständlich geleistet werden? Ein solcher globaler Streik wird die fragilen – unbezahlten – Fundamente unserer Ökonomie offenlegen.
Neben der gewaltigen finanziellen Einbuße wäre ein kollektiver Akt der Verweigerung eine politische Erschütterung, deren Wirkung weit über einen STREIKTag und dem daraus resultierenden ökonomischen Verlust hinausgeht.

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